
Freilichtbühne JUNGE GARDE
Karcher Allee
01277 Dresden
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am: 16.06.2013
Einlass: 18:00 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr
Als Dead Can Dance im Oktober bei uns waren, das erste Mal
nach sieben Jahren, um ihr neues Studioalbum „Anastasis“ live zu präsentieren,
das Erste nach 16 Jahren, war schon alleine die Ankündigung ein Fest. Innerhalb
kürzester Zeit waren alle fünf Konzerte ausverkauft. Und jedes einzelne dieser
Konzerte war eine Offenbarung. Als wären sie nie weg gewesen, standen Lisa
Gerrard und Brendan Perry auf der Bühne. „Perry, mittlerweile 53 Jahre alt,
singt mit glasklarer fester Stimme. Einst war er Punksänger, jetzt führt er
eine Sambaschule in Irland. Und um seiner bemerkenswerten Biographie die Krone
aufzusetzen, erinnert seine Anmutung auf der Bühne nun an die klassischen
Crooner“, schrieb die Berliner Zeitung, um fortzufahren: „Wenn Gerrard singt,
heute, 51-jährig, äußerlich unverändert, machen die Menschen noch immer ein
Gesicht, als hätten sie gerade eine Marienerscheinung.
Ein Auftritt von Dead Can Dance hat heute nicht mehr das Verhexte und Verruchte
wie vor 30 Jahren. Aber Eins hat er beinahe im Übermaß: Würde.“ Und das
Hamburger Abendblatt beschreibt das Erlebnis: „Zwei Stunden lang bekam das mal
ergriffene, mal begeisterte Publikum die volle Packung an DCD-typischem
Retrofuturismus serviert: ultratiefe, meist orchestral anmutende Bässe über stoischen Schlagzeug-Beats und sich in Zeitlupe
verschiebenden Keyboardflächen, auf denen die von Song zu Song wärmer und
voller tönende Stimme Perrys sich mit dem leicht außerweltlichen Organ Lisa
Gerrards abwechselte.“ Die Freie Presse resümierte: „ein berührendes Konzert“.
Leider konnten viel zu wenige Fans die Auftritte von Dead Can Dance verfolgen.
Darum freuen wir uns ganz besonders, dass das britisch-australische Duo und
seine fantastische Band im kommenden Sommer noch einmal zu uns kommen und open
air an ausgewählten und besonders passenden Orten ihre einzigartige Musik
spielen wird: vor dem Schlösschen im Dresdener Großen Garten, in der
mittelalterlichen Zitadelle Spandaus, auf der verwunschenen Bühne im Hamburger
Stadtpark und im Amphitheater am Rhein-Herne-Kanal in Gelsenkirchen.