ROGER WATERS - THE WALL
04.09.2013 - Olympiastadion, Berlin
Die aufwändigste Rock-Produktion aller Zeiten Roger Waters The Wall live
Der ultimative Maßstab für Stadion-Events Mit allen Songs des
legendären Pink Floyd-Albums Die finale Chance, das Meisterwerk zu
erleben!
The Wall von Pink Floyd gilt als Meisterwerk der
Rock-Geschichte. Live ist das multimediale, rätselhafte Spektakel von
Kritikern als „ultimativer Maßstab für alle künftigen Stadionshows“,
„einzigartiges Erlebnis“ und „größtes Ereignis der Rock-Historie“
gerühmt worden. The Wall und sein
Protagonist/Komponist Roger Waters, die kreative Kraft von Pink Floyd,
sind im Sommer 2013 zum letzten Mal an wenigen ausgewählten Open
Air-Schauplätzen zu sehen. Frankfurt, Wien, Berlin und Düsseldorf
erleben zwischen dem 9. August und 6. September Errichtung und Einsturz
der gigantischen Mauer, die als ideale Projektionsfläche dient und
gleichzeitig die zentrale Metapher dieser Rock-Oper ist, Sinnbild für
die Barrieren zwischen Menschen und Nationen.
Das Publikum
wird mit einem gewaltigen Bildersturm und der überwältigenden
Klangsprache einer Produktion konfrontiert, die alles Konventionelle in
den Schatten stellt und eine überragende technische Qualität bis hin in
die letzte Reihe garantiert. Es ist die letzte Chance, den epochalen
Wall-Zyklus von und mit seinem Schöpfer und Hauptakteur Roger Waters
original und live zu verfolgen. Die Anfangszeiten sind bewusst so
gewählt, dass die Shows erst bei völliger Dunkelheit beginnen.
Kein anderes Musikepos der Moderne hat die Massen so nachhaltig bewegt
wie The Wall von Roger Waters, dem Mitbegründer und vorrangigem
Songschreiber von Pink Floyd. Die wenigen Aufführungen der
Originalproduktion haben zum Mythos ebenso beigetragen wie der
einzigartige Erfolg des Konzeptalbums, das sich mehr als 40 Millionen
Mal verkaufte und Klassiker wie ‚Comfortably Numb‘, ‚Another Brick In
The Wall‘, ‚Mother‘, ‚Run Like Hell‘ und ‚Young Lust‘ hervorbrachte.
Die authentische Rekonstruktion und technische Aufwertung der
aufwändigsten Rock-Produktion aller Zeiten löste eine ungeheure Resonanz
aus. Seit ihrer Wiedererschaffung haben mehr als 3,3 Millionen
Zuschauer in 28 Ländern die monumentale Präsentation gefeiert und damit
zu einem der erfolgreichsten Tourneeprojekte überhaupt gemacht.
Das Rock-Drama über Entfremdung und Transformation enthält
überarbeitete Fassungen aller Pink Floyd-Songs sowie sämtlicher Elemente
und Spezialeffekte der Originalproduktion, die mit Hilfe der heutigen
Technik aktualisiert wurden. Die bis zu 150 Meter breite und 12 Meter
hohe Mauer bildet eine ideale Projektionsfläche für Filme,
Zeichentricksequenzen, Videos und Farbspiele. Monster-Marionetten,
Laser- und Pyrotechnik sowie Surround-Sound tragen zu einer
bahnbrechenden, verblüffenden und singulären Erfahrung bei, wie sie
bisher kein anderer Rock- oder Stadion-Event geboten hat. Obwohl kaum
ein Werk der populären Musik vergleichbare Anerkennung und
Aufmerksamkeit erlangt hat, wurde The Wall ursprünglich wegen seiner
Komplexität nur dreißigmal in lediglich vier Städten – Los Angeles, New
York, London und Dortmund – aufgeführt. Eine gigantische Zugabe gab es
1990 auf dem Potsdamer Platz, wo mehr als eine halbe Million Menschen
dem Spektakel beiwohnten. 1982 inszenierte Regisseur Alan Parker The
Wall als metaphorischen Musikfilm, dessen Drehbuch Roger Waters schrieb.
Herzstück der Show ist die Mauer aus über tausend Steinen, die
in der ersten Konzerthälfte aufgebaut und gegen Ende der Aufführung
zerstört wird. In Kollaboration mit dem ursprünglichen Karikaturisten
und Bühnenbildner Gerald Scarfe hat Roger Waters neue graphische
Elemente, Videos, Projektionen und Animationen zur Illustration der
Musik kreiert, um The Wall so aktuell und atemberaubend wie vor mehr als
dreißig Jahren zu präsentieren. Die Entwicklung der Projektionstechnik
ermöglicht heute eine Nutzung der gesamten überdimensionalen
Mauerbreite. Natürlich dürfen weder das abstürzende Kampfflugzeug noch
die gigantischen, aufblasbaren Puppen fehlen.
Mit The Wall
erzählt Roger Waters eine teilweise autobiografische Geschichte über
Verzweiflung, Isolation und Angst. Hauptakteur ist der Rockstar Pink,
der während einer Tour mit dem Ende seiner Ehe konfrontiert wird. Er
überdenkt sein Leben und beginnt, eine Schutzmauer um sich zu errichten.
Die Steine der Mauer symbolisieren die Ursachen für verschiedene Leiden
wie eine erdrückende Mutter, grausame Lehrer oder die untreue Ehefrau.
Pink stellt sich vor, in die Rolle eines faschistischen Diktators
erhoben zu werden mit den Zuschauern als devote Anhänger. Schließlich
stellt er sich seinen Peinigern und die Mauer beginnt zu bröckeln. Aber
nach dem Einsturz wachsen langsam andere Mauern, die einen permanenten
Zyklus des Gefangenseins suggerieren.
Die New York Times
bezeichnete The Wall 1980 als „Meilenstein der Rockgeschichte und
Maßstab, an dem sich alle künftigen Rockspektakel messen müssen“. An
dieser Bewertung hat sich grundsätzlich nichts geändert.