SEAN PAUL
02.06.2013 - Haus Auensee, Leipzig
Schon mit seiner
Comeback-Single ›Got 2 Luv U (feat. Alexis Jordan)‹ hat der Mann mit dem
markanten Irokesen-Schnitt im Spätsommer 2011 in nicht weniger als acht
Ländern die europäischen Top 10 geknackt - mit seinem wild betitelten
Studioalbum ›Tomahawk Technique‹ hat Sean Paul 2012 zum sprichwörtlich
ganz großen Rundumschlag ausgeholt und somit zu SEINEM Jahr gemacht:
Zusammen mit dem norwegischen Produzentenduo Stargate (u.a. Rihanna,
Chris Brown, Ne-Yo), Benny Blanco (Katy Perry, Justin Bieber, Wiz
Khalifa, Ke$ha) und Rico Love (Natasha Bedingfield, Nelly, Diddy, Usher)
lässt man so richtig die Clubwände wackeln und die Dancefloors
erzittern!
»Ich habe mich entschlossen, das Album ›Tomahawk
Technique‹ zu nennen, weil dieser Titel genau die Art widerspiegelt, wie
ich mich einem Song nähere«, erklärt Sean Paul. »Wenn ich im Studio
oder auf der Bühne bin, fühle ich mich wie eine Lyric-Axt, wie eine
fliegende Musikwaffe! Manchmal flippen die Leute bei mir im
Studio richtiggehend aus. Ich liebe das, was ich tue. Und ich denke, man
kann es auch hören!« Kann man!
Während einer mehrmonatigen
Knieverletzung sammelte Sean Paul genügend Inspirationen für
›Tomahawk Technique‹. Neuer Look, neuer Sound, neues Album, aber
dieselben tief verankerten Wurzeln. »Diese Zwangspause war ein
willkommener Anlass, endlich mal Ruhe zu haben und nachdenken zu können,
wo ich mit der nächsten Platte hin wollte. Schon drei Tage nach meiner
Operation flitzte ich schon wieder in meinem Rollstuhl herum und habe
mich ganz auf freshe Vibes konzentriert. Ein echter Segen!«
Mit
›Tomahawk Technique‹ setzt Sean Paul punktgenau dort an, wo er mit dem
Vielfach- Platin veredelten Grammy-Album ›Dutty Rock‹ und dem fast
ebenso erfolgreichen 2005er Platin-Nachfolger ›The Trinity‹
aufgehört hat. Entsprechend hochkarätig liest sich auch die Gästeliste
von ›Tomahawk Technique‹: So bat man auf Tracks wie dem selbst
produzierten ›Roll Wid Di Don‹, ›Wedding Crashers‹, ›Won't Stop (Turn Me
Out)‹ oder ›Dream Girl‹ Künstler wie Cecile, Tami Chynn, Mr. Vegas,
Wayne Marshall ebenso ins Studio, wie auch Pitbull, T-Pain, Ludacris,
Bob Sinclair, CongoRock, Mya oder Kelly Rowland.
»Alles, was ich
wollte, war schon immer, Dancehall zu machen. Kein Rock, kein Country,
sondern nur Dancehall. Wir wollten die neuen Richtungen zeigen, in die
sich Dancehall in Zukunft entwickeln könnte! Dieser Longplayer ist meine
künstlerische Weiterentwicklung; jeder Beteiligte hat sein absolut
Bestes beigetragen und ich bin sehr gespannt, zu sehen, wie die Fans das
Resultat aufnehmen werden!«
Nach über 10 Millionen verkaufter
Einheiten verbrachte Sean Paul das gesamte Jahr 2011 mit dem Feinschliff
zum Nachfolger seines 2009er Chartkrachers ›Imperial Blaze‹.
Detailarbeit, die sich hörbar auf die Songs von ›Tomahawk Technique‹
niedergeschlagen hat. Und eine völlig neue Dimension für den
Riddim-Reiter und sein hochkarätiges Produzententeam: Gemeinsam hat man
sich erfolgreich der Herausforderung gestellt, typische Dancehall-Beats
mit einem internationalen, frischen Popsound zu vermischen.
»Nach
dem Release von ›Imperial Blaze‹ wurde es richtig ernst für mich.
Einerseits begaben sich die meisten älteren jamaikanischen Producer so
langsam in Rente oder sie hatten keine Ahnung von dem, was angesagt
ist. Die meisten jüngeren Produzenten waren mir zu crazy und trafen auch
nicht richtig den Nerv der Zeit. Der Druck war enorm hoch. Doch ich
denke, auf ›Tomahawk Technique‹ haben wir den Spagat ziemlich gut
hinbekommen zwischen Oldschool und hot shit! Ich denke, ich habe ein
ganzes Stück weit dazu beigetragen, Dancehall populär zu machen. Heute
bin ich nicht nur die Wurzel, sondern eher der ganze Baum, an dem die
Wurzel hängt. Wurzel heißt für mich Underground, die Basis. Doch ich bin
gewachsen, habe mich entwickelt. Und das mit jedem Album!«
www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=AjHOBbTumLo